Der Eingang ist die Visitenkarte des Hauses

„Die Eingangspartie ist das Erste, was man von einem Haus sieht. Sie muss deshalb ansprechend und speziell sein und sowohl zum Haus als auch zum Garten passen. Eine guter Merksatz lautet, dass die Treppe im Verhältnis zur Tür groß genug sein muss. Und schön sind ja immer auch zweifarbige Treppen“, meint der Gartenarchitekt Jan Klitgaard.

Die Vorspeise muss zum Hauptgericht passen, die Schuhe zum Kleid – und die Eingangspartie muss zum Rest des Hauses passen. Aber wie gestaltet man die perfekte Eingangspartie, und worauf muss man besonders achten? Danach fragten wir den Gartenarchitekten Jan Klitgaard von Klitgaards Brolægning. Er bringt gute Ideen und Ratschläge vor und lässt durchblicken, wie der künftige Trend aussehen dürfte.

Der erste Eindruck ist immer der wichtigste – deshalb fungiert der Eingang als Visitenkarte des Hauses. Man sollte sich also gut überlegen, wie die Eingangspartie des Hauses aussehen soll. Aber wie gestaltet man eine Eingangspartie, die sowohl zum Haus als auch zum eigenen, persönlichen Stil passt – ohne der des Nachbarn zu ähneln? „Zunächst einmal muss die Eingangspartie zur Fasson und zum Stil des Hauses passen. Für den Anfang muss man das allzu Große vermeiden. Man sollte auf einfache Linien setzen, sodass man vom Haus so viel möglich sehen kann. Und man muss auch dafür sorgen, dass die Treppe im Verhältnis zum Haus und zur Haupteingangstür nicht zu klein ist", erklärt der Gartenarchitekt Jan Klitgaard.

Lassen Sie sich in der Wohngegend anregen

„Es ist zu empfehlen, sich in ein paar Wohnbezirken mit Einfamilienhäusern umzuschauen. Dort kann man sehen, was es Neues gibt, und sich inspirieren lassen“, fährt Jan Klitgaard fort. Er setzt hinzu, dass man nicht bange sein soll, etwas auf andere und ganz persönliche Art zu machen, z.B. indem man verschiedene Arten Stein, Granit und Beton kombiniert. Im Ganzen findet Jan Klitgaard, dass die meisten Eingangspartien zu einfallslos sind. Falls man also selbst keine Ideen hat, ist es anzuraten, ein wenig in professionelle Beratung zu investieren, um ein schmuckes Resultat zu erzielen. „In den zehn Jahren, in denen ich Leute berate, habe ich nie etwas auf dieselbe Art wieder gemacht!“

Jan Klitgaard meint, die Tendenz gehe in Richtung gewundener Wegesysteme mit weichen, geschwungenen Linien, die einen fließenden Übergang zum Garten darstellen. Größere Platten, z.B. IBF-Randplatten, werden auch immer beliebter, genau wie die immergrünen Pflanzen, die dafür sorgen, dass der Garten auch im Winter ein schöner Anblick ist. Darüber hinaus werden sowohl das Haus als auch der Garten zunehmend beleuchtet – z.B. mit Spots auf Bäumen und Beeten.

„Im Übrigen haben die Leute den Granit satt! Den bekommt man doch inzwischen in jedem Baumarkt. Verschiedene Natursteine sind hübscher. Keiner gleicht dem andern – und das belebt den Garten“, schließt Jan Klitgaard.