Ikast Betonvarefabrik

Es war einmal...

Konkrete Lösungen für Bauprojekte von heute

IBF produziert Betonlösungen für die dänische Bauwirtschaft und ist seit der Gründung im Jahre 1960 ein bedeutender Kooperationspartner bei Bauprojekten sowohl für Unternehmen und Privatabnehmer als auch im öffentlichen Sektor. Es gibt kaum einen Ort im Lande, an dem nicht die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit IBF zu sehen wären. Im Laufe der Jahre hat IBF gemeinsam mit Planern, Architekten, Ingenieuren, Bauunternehmern, Gemeinden und staatlichen Institutionen an einer langen Reihe größerer und kleinerer Projekte teilgenommen. Und allen Projekten gemeinsam ist, dass die IBF-Produkte dazu beitrugen, Gebäude und Anlagen mit einer Anzahl haltbarer Qualitätsprodukte und mit gediegener Sachkenntnis zu verschönern und zu verbessern.

Ein Unternehmen mit Wachstum

Als Johannes Rosenkilde 1960 eine kleinere Zementgießerei in Ikast erwarb, begann eine neue Epoche in der Betonindustrie. Schon nach wenigen Jahren herrschte Platzmangel. Damit setzten die vielen Erweiterungen ein, die im Lauf der Jahre in Ikast vorgenommen wurden – sowohl für die Fabrik an der Lysholt Allé, wo der Hauptsitz des Unternehmens angesiedelt ist, als auch am F. L. Smiths Vej im Ikaster Industriegebiet Ost.

Mit den Jahren wuchs IBF sowohl organisch als auch durch Neuerwerb. Zu Fusionen und Übernahmen kam es meist in Verbindung mit einem Generationswechsel, da die Branche von Familienbetrieben geprägt war. Etliche dieser Betriebe wurden im Laufe der Zeit von IBF übernommen, weshalb IBF jetzt ganz Dänemark erfasst. Soweit möglich, wurden die Betriebe weiterhin von den früheren Eigentümern bzw. Managern geführt; die wirtschaftliche Abbremsung der letzten Jahre hatte allerdings zur Folge, dass ein paar Betriebe stillgelegt und andere zusammengelegt wurden.

Die Entwicklung umfasste die Produktbereiche Kanalisationsprodukte (Rohre, Schachtbauteile, Abscheider etc.) sowie Randsteine, Platten und Pflastersteine einschließlich Spezialprodukten, außerdem Betondachziegel und Fertigbeton. Diese Erweiterung der Produktpalette hat IBF zu einem bedeutenden und ausgesprochen stabilen Akteur der dänischen Bauwirtschaft gemacht.

IBF – 50 Jahre mit Beton

Im Weltenlauf sind 50 Jahre vielleicht keine so lange Zeit, aber im Baugewerbe können die wenigsten eine solche Kontinuität und stabile Entwicklung vorweisen wie IBF.

Die stürmische Entwicklung der 60er Jahre hatte zur Folge, dass IBF sich wie einige andere Unternehmen der Branche von der Zementgießerei zum modernen industriellen Produktionsunternehmen wandelte. Seit den 60er Jahren sank die Mitgliederzahl des Industrieverbandes Dansk Beton von ca. 450 Mitgliedern auf unter 50 im Jahre 2010. Der Zementverbrauch der Mitglieder ist im gleichen Zeitraum von ca. 100.000 Tonnen auf geschätzte 500.000 Tonnen angestiegen. Bei IBF gab es auch eine enorme Entwicklung des Produktangebots in den Sparten Platten und Pflastersteine. Heute sind es weit über 100 Varianten, wohingegen es vor 50 Jahren nur 10 bis 15 waren.

Somit hat IBF die erforderliche Anpassung im Trend zu größeren Einheiten vollzogen und sich von einer kleineren Zementgießerei in Ikast zu einem landesweit tätigen Akteur entwickelt, der überdies auch Fabriken in Polen, Rumänien und den USA besitzt. Viele Faktoren tragen zu dieser Entwicklung bei, besonders unsere tüchtigen Mitarbeiter, der moderne Produktionsapparat, die gezielte Anpassung an neue Märkte und – nicht zuletzt – auch gute Kunden und Lieferanten. Sonst wäre das Unternehmen IBF nicht das, was es heute ist.

IBF in anderen Ländern

In den Jahren nach dem Fall der Mauer erkannte man bei IBF die Chancen für den Absatz von Betonprodukten in den neuen Bundesländern und in Polen. 1992 erwarb IBF eine Elementfabrik in der polnischen Stadt Boleslawiec, die relativ nah an der deutschen Grenze liegt; das ermöglichte problemlosen Export auf den deutschen Markt. Eine Dachziegelanlage, die sich früher in der IBF-Niederlassung von Harndrup befand, wurde nebst einer Produktionsanlage für Pflastersteine in dieser Fabrik montiert. Die Entwicklung sollte aber zeigen, dass man die Produktion tatsächlich in Polen selbst absetzen konnte, sodass kein Export erforderlich war. Stattdessen wurde ein neuer Markt geschaffen; so begann das Engagement von IBF in Polen, das schließlich mit einer weiteren Fabrik in Torun und fünf Fertigbetonstationen ausgebaut wurde. In einer weiteren, neu errichteten Fabrik für Pflastersteine konnte die Produktion im 1. Quartal 2011 aufgenommen werden.

2008 wurde eine Zusammenarbeit mit einem Hersteller von Pflastersteinen in Rumänien eingeleitet, die anschließend zur Installation neuer Produktionsanlagen führte. Die Aktivitäten in Rumänien sollen demnächst weiter ausgebaut werden.

2011 wurde eine Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Hersteller in Houston (Texas) eingeleitet. Diese Zusammenarbeit bedeutete, dass die Produktion modernisiert und eine neue Produktionsanlage installiert wurde; somit können jetzt auch Texaner auf IBF-Produkten herumspazieren.

Im Frühjahr 2012 wollte IBF den Export steigern; darum gründete man im Februar 2012 die IBF Norge AS, die als dezidierte Vertriebsgesellschaft mit Büro und Lager sowohl in Tønsberg als auch Dal/Oslo angelegt ist und vor allem Pflastersteine und Platten für öffentliche Flächen vertreibt.